Deutsch-französischer Schüleraustausch

10 Jahre Schulpartnerschaft mit dem Collège Montgomeri in Troarn (Normandie)

 

Schon seit zehn Jahren besteht die Schulpartnerschaft zwischen der Luise-Hensel-Realschule und dem Collège Montgomeri in Troarn, einem kleinen Ort nahe Caen in der Normandie.

Jedes Jahr nehmen etwa 20-23 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 an diesem Austausch teil. Nachdem sie die französischen Gastschüler eine Woche in Aachen beherbergt haben, reisen sie einige Monate später nach Frankreich.

Die Jungen und Mädchen wohnen dann eine Woche lang bei ihren französischen Freundinnen und Freunden, begleiten sie in ihrem Alltag, besuchen einen Unterrichtsvormittag und erkunden die Normandie.

 

So steht zum Beispiel die Besichtigung einer Käserei auf dem Programm, in der der wohl berühmteste französische Käse, der Camembert, hergestellt wird. Spannend und eine interessante Erfahrung für die Riechorgane!

 

Der berühmte Klosterberg, der Mont-Saint-Michel an der Grenze zur Bretagne und die auch aus unserem Französischbuch bekannte ehemalige Piratenstadt Saint-Malo dürfen nicht fehlen, ebenso wenig wie der anschließende Besuch in einer Creperie!!

 

Absolutes Highlight der Reise ist ein Tagesausflug in die französische Hauptstadt.

O là,là – que c’est beau Paris! Endlich den Eiffel-Turm, die Champs-Elysées, Notre-Dame, das Centre Pompidou aus der Nähe betrachten.

Und wenn die Füße nicht mehr tragen – eine Fahrt mit der Métro oder dem bâteau-bus!!

 

Deutsch-französische Freundschaften werden geknüpft! Wenn wir uns nach tränenreichem Abschied nach einer Woche wieder auf den Heimweg machen, sind alle um viele Erfahrungen, um Freundschaften und viele französische Vokabeln reicher. Und schließlich sind alle ein bisschen verliebt in Land und Leute!

 

Berichte der Teilnehmer

Hier einige Auszüge aus den Berichten der Austauschteilnehmer:

  1. „Ich habe mir Franzosen immer sehr nett, liebevoll und hilfsbereit vorgestellt und das waren auch meine Eindrücke als ich in Frankreich war."
  2. „Die französische Schule habe ich mir jedoch ganz anders vorgestellt. In den französischen Schulen läuft alles sehr geordnet und geregelt ab."
  3. „Ein schönes Erlebnis war, als wir die Schule besichtigt haben und am Unterricht teilnehmen durften."
  4. „Der Tag auf dem Mont-Saint-Michel war wunderschön, die Insel versprüht einen ganz eigenen Charme, der mich sofort gefesselt hat und dem ich mich nicht entziehen konnte."
  5. „Ich habe bei dem Austausch gemerkt, dass das Gefühl, eine Sprache anwenden zu können, sehr schön ist. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das so gut auf die Reihe kriege."
  6. „Ich fand es erschreckend, als ich auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof die Kreuze gesehen habe. Ich habe mir an jedem Grab einen Menschen vorgestellt."
  7. „Man merkt, dass die Franzosen viel Wert auf gutes Essen legen. Es war ihnen nicht so wichtig ein neues, modernes Haus oder den neusten Wagen zu haben. Zumindest konnte man das bei vielen Gastfamilien feststellen."
  8. „Für mich war der Austausch eine wichtige Erfahrung, weil ich mir das zuvor nie zugetraut hätte, in eine fremde Familie, die eine andere Sprache spricht, zu reisen."
  9. „Abschließend kann ich nur sagen, dass jeder sich glücklich schätzen kann, so eine Erfahrung gemacht zu haben, ich denke, das war ein Punkt in meinem Leben, den ich niemals vergessen werde."
  10. „Der Tagesausflug nach Paris ist mein persönliches Hammer-highlight der ganzen Woche. Ich finde, dass Paris eine wunderschöne Stadt ist, die jeder einmal gesehen haben muss."
  11. „Es war total überwältigend, diese schöne Stadt ... zu besichtigen. Die ganzen Sehenswürdigkeiten wie der Arc de Triomphe, die Champs-Elysées, Notre Dame und der Tour Eiffel sind viel schöner, wenn man davor steht und sie mit eigenen Augen betrachten kann. ... Am tollsten fand ich es, den Tour Eiffel anzufassen und darunter zu stehen. Man kann es niemandem erklären, wie dieses Gefühl ist, man muss es einfach erleben und spüren."
  12. „Abschließend sage ich, dass der Austausch mich in meiner Meinung bestärkt hat, dass Frankreich ein schönes Land ist und dass die Menschen anders sind als wir. Doch das ist auch gut so, sonst wäre es ja uninteressant, andere Länder und Menschen kennen zu lernen. ... Ich bin sehr glücklich, dass wir im Rahmen der Schule einen Austausch machen konnten und hoffe, dass noch viele weitere Schüler die Möglichkeit dazu haben werden. Ich kann es nur jedem empfehlen, diese Chance zu nutzen, wenn man sie bekommt, da es eine unglaubliche Erfahrung ist, die man sein Leben lang nicht vergisst."
  13. „Für mich war der Austausch eine gute und besondere Erfahrung. Ich habe erlebt, wie das Leben und der Alltag in einer französischen Familie ist. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit der Gastfamilie zu sprechen und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Ich bereue diese Entscheidung nicht und habe gemerkt, dass es noch mehr als den normalen Alltag in Deutschland gibt, den ich gewohnt bin, und es noch viel gibt, was ich nicht erlebt habe."

Exkursion nach London

Bis 2002 gab es einen regelmäßigen Schüleraustausch zwischen einer Comprehensive School in Bournmouth und der Luise – Hensel – Realschule. Da in englischen Schulen nur noch selten bzw. in geringem Umfang Deutschunterricht erteilt wurde, fanden sich kaum Eltern, die zu einem nachhaltigen Schüleraustausch bereit waren.

Daraufhin brach der Kontakt ab und alle weiteren Versuche, eine neue Partnerschaftsschule zu finden und die Installation eines Austauschprogramms blieben erfolglos.

Seit 2010 haben wir die Alternative in einer dreitägigen Exkursion nach London gefunden. Zeitgleich zum deutsch – französischen Schüleraustausch fahren bis zu 60 interessierte Schüler/innen nach London. Nach einer traditionellen Anreise mit der Fähre nehmen sie an einer dreistündigen Stadtrundfahrt teil. Der Folgetag dient mit dem Millenniumsspaziergang der Stadterkundung. Am Abreisetag rundet der Besuch des Naturhistorischen Museums oder des British Museums den Besuch der Weltstadt ab. (Organisation – s. Anlagen).

Haus der Geschichte

Seit 2006 pflegt die Fachschaft Geschichte unserer Schule Kontakt zum museumspädagogischen Dienst im Bonner „Haus der Geschichte“ (HDG).

In Begleitung ihrer Geschichts- und Klassenlehrer fahren die Klassen der Jahrgangsstufe 10 gemeinsam zu einem Besuch ins HDG. Die Schüler/innen haben durch den Besuch der Dauerausstellung die Möglichkeit, sich mit den geschichtlichen und politischen Entwicklungen der Bundesrepublik Deutschland sowie der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik zu beschäftigen.

Zur Führung durch die Dauerausstellung stehen den Gruppen von jeweils etwa 25 Schüler/innen je eine Gruppenbegleitung mit elektronischen Führungssystemen zur Verfügung. Anschließend besteht die Möglichkeit, die Führung in einem speziell reservierten Saal nachzubereiten und anhand von konkreten Arbeitsaufträgen eigenständige Recherchen durchzuführen.

Damit werden Unterrichtsvorhaben der Fächer Geschichte und Politik aufgegriffen und vertieft. Das „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland" bietet als außerschulischer Lernort ausgezeichnete und vielseitige Erfahrungs- und Arbeitsmöglichkeiten. Über den Besuch der Dauerausstellung hinaus können Ideen für die Unterrichtsplanung aufgegriffen, die Bibliothek zur Geschichte der DDR besucht und Arbeitsbögen zum Thema „Nachkriegszeit“ als Kopiervorlagen für die Klassen 5 - 10 genutzt werden.

Die Fachschaft Geschichte knüpft mit der jährlichen Fahrt zum HDG an eine Säule des Schulprogramms an (s. Öffnung von Schule) und gestaltet diese konkret mit.

Fachschaft Physik

Die Fachschaft Physik möchte einen substantiellen Beitrag zur Öffnung von Schule leisten.

Die Fachschaft unterstützt die bestehende Kooperation mit der Firma Philips Technologie GmbH und strebt die regelmäßige Zusammenarbeit mit der Firma Schumag Maschinenbau AG an. Besonders bei Philips finden regelmäßige Schulungen in den Bereichen Metall und Pneumatik statt. Die Erweiterung der Kooperationsmaßnahmen im Bereich der Elektrotechnik sind vorgesehen.

Darüber hinaus hält die Fachschaft es für wünschenswert, sich fachspezifisch zu öffnen. Um dieses Ziel zu erreichen werden folgende Schritte vorgeschlagen.

  • Gründung einer Leistungsgruppe Physik bestehend aus Schüler/innen der Jahrgangsstufen 9 und 10
  • Durchführung und Darstellung eines ProjektesVorschlag: „Senden und Empfangen“.
  • Teilnahme an einer ein- oder mehrtägigen Veranstaltung

Des „Science College Overbach“ zur Erkundung und Erforschung physikalischer Fragestellungen, die mit schulischen Mitteln nicht geleistet werden können.

Als weitere Maßnahme zur Öffnung plant die Fachschaft Physik die Intensivierung des Kontakts zu unserer Partnerschule, dem Rhein-Maas-Gymnasium. (S. Kooperationspartner)

Geprüft werden soll die Möglichkeit gemeinsamen Unterrichts, die gemeinsame Nutzung kostspieliger Geräte und räumlicher Ressourcen.

Aachener Tierpark – Euregiozoo

Auch in diesem Schuljahr bietet die Zooschule der Stadt Aachen im Aachener Tierpark Kindern und Jugendlichen erlebnisorientiertes Lernen für Schulklassen. Dabei gewinnen die Schülerinnen und Schüler einen Einblich in die faszinierende Vielfalt tierischen Lebens und in ökologische Zusammenhänge.

Als Lernort hat die Zooschule die Aufgabe, biologische Kenntnisse über Tiere zu vermitteln und bei den Schülerinnen und Schülern Interesse an heimischen und fremden Lebensformen zu wecken. Sie können die Tiere sehen, riechen, hören und, je nach untersuchter Tierart, anfassen. Dieses Lernen mit allen Sinnen wirkt sich besonders positiv auf den Lernerfolg aus.

Unter Leitung der Realschullehrerin Ulrike Aletsee wird der Zooschulunterricht für alle Schulformen und Stufen angeboten. Nach einer kurzen Einführung werden die Zooschüler selbst zu Forschern: Sie beobachten die Tiere vor Ort und erfahren so spielerisch Lernstoff.

Eine kleine Auswahl der beliebtesten Themen des vergangenen Jahres beinhaltet:

  • Anpassungen der Pinguine an den Lebensraum Wasser
  • Ausgewählte Haustierrassen im Vergleich: Entwicklung, Nahrung, Lebensweise
  • Zoogeschichte / Aufgaben eines modernen Zoos
  • Meerschweinchen: Ernährung und Pflege
  • Verhaltensbeobachtungen bei den Berberaffen

Aber auch andere Themenwünsche können bei rechtzeitiger Anmeldung berücksichtigt werden.

Zooschulunterricht ist Dienstags von 10:00 bis 11:30 Uhr möglich. Eine Sonderform des Zooschulunterrichts ist auch als Projektunterricht im Rahmen einer Projektwoche umsetzbar.

Bitte stimmen Sie Themen- und Terminwünsche rechtzeitig mit Frau Aletsee ab.

Anmeldung:
telefonisch über das Sekretariat der Luise-Hensel-Realschule: 0241-65345 oder per e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Eintritt für angemeldete Klassen der städtischen Schulen und zwei pädagogische Begleiter trägt die Stadt Aachen. Die notwendigen Arbeitsmaterialien werden von der Zooschullehrerin erstellt und angeboten.

  • music_0213.jpg
  • aachen_0028.jpg
  • kunst_0178.jpg
  • schule_0196.jpg
  • schule_0146.jpg
  • bio_0232.jpg
  • kunst_0343.jpg
  • kunst_0113.jpg
  • phys_0061.jpg
  • phys_0031.jpg
  • bio_0083.jpg
  • handw_0198.jpg
  • geo_0037.jpg
  • mathe_0049.jpg
  • music_0208.jpg
  • sport_0025.jpg