Leitidee

 

Leitideen

Grundlagen des Lehrens, Lernens und Erziehens an der Luise-Hensel-Realschule sind:

  • gegenseitige Rücksichtnahme, Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Kritikfähig­keit
  • Verantwortung von Schülern1, Eltern und Lehrern für den Lernprozess und -erfolg
  • Gleichstellung und Gleichberechtigung
  • positive Außendarstellung der Schule

Fünf Säulen tragen dieses „Programm“ unserer Schule.

Schulprogramm

Das Erziehungskonzept der Luise-Hensel-Realschule verfolgt drei Zielrichtungen:

  • Persönlichkeitsbildung

üSelbstbewusstsein

üZivilcourage

üFörderung individueller Fähigkeiten

  • Wertevermittlung

üToleranz

üEmpathie

üRespektieren von Grenzen

üUmweltbewusstsein

  • Soziale Kompetenz

üKritikfähigkeit

üDemokratieverständnis

üSoziales Engagement

üSoziales Verhalten

-     Eingliederung in die Gemeinschaft

-     Teamfähigkeit

-     Umgang mit Konflikten

Schüler, Eltern und Lehrer verstehen sich als LernTEAM und respektieren einander. Lehrer sollen Vorbild sein. Toleranz, Kooperationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen be­stim­men den Umgang miteinander. Respektvolles Miteinander und regelmäßiges Reflektieren des eigenen Verhaltens ge­währleisten die Umsetzung unserer Ziele.

Die Luise-Hensel-Realschule tritt für die Gleichstellung und Gleichberechtigung von Männern und Frauen ein. Mädchen und Jungen sind in ihren Geschlechterrollen eingeengt und Zwängen unter­worfen. Wir wollen dazu beitragen, diese Rollen zu hinterfragen, Akzeptanz und Verständnis für einander zu schaffen und im Lernen voneinander Rollenvorstellungen zu erweitern.

 

Unterricht

Unterricht ist der Kern der schulischen Arbeit.

Effektivität, Vielfalt und Variabilität des Unterrichts und die Bereitschaft zur Innovation zeigen sich bei der Umsetzung von Unterrichtsvorhaben, in Fortbildungsmaßnahmen und durch den Einsatz von aktualisierten Materialien und Medien.

Alle Schüler übernehmen für den Unterricht Mitverantwortung. Sie konzentrieren sich auf den Lernstoff, formulieren ihre Interessen und engagieren sich für die Umsetzung der Unterrichtsziele. Eltern unterstützen und begleiten den Lernprozess ihrer Kinder.

Kooperation und Austausch aller Lehrer der Jahrgangsstufen und Fachbereiche ermöglicht den Schülern das Lernen innerhalb verlässlicher und vergleichbarer Rahmenbedingungen.

Soziales Lernen und eigenverantwortliche Lernorganisation sind Richtwerte für unsere Arbeit.

 

Schulleben

Im Laufe des 6-jährigen Schullebens erfahren die Schülerinnen und Schüler der Luise-Hensel-Real­schule, dass gemeinsame Aktionen, Projekte, Feste, Unternehmungen und Vorhaben die Zusam­mengehörigkeit fördern, Spaß machen sowie Anregungen für das Lernen im schulischen und au­ßerschulischen Bereich geben.

Der ritualisierte Ablauf eines Schuljahres einerseits und der gesamten Schullaufbahn andererseits schafft Orientierung und ermöglicht Vertrautheit mit dem System.

Über die unterrichtliche Ausbildung hinaus bietet dies unseren Schülern die Möglichkeit einer ganz­heitlichen Entwicklung und den Lehrern die Möglichkeit einer ganzheitlichen Wahrnehmung (des Schülers).

 

Erziehung und Beratung

Die Beratung von Schülern und Eltern, um Chancen zu nutzen und Schwierigkeiten zu überwinden, wird sowohl von den Lehrern als auch von den Schulsozialarbeitern und Sonderpädagogen ange­boten; die Zusammenarbeit mit Beratungsstellen gehört zum professionalisierten Bera­tungsange­bot.

Die ständige Kommunikation und der Gedankenaustausch mit den Eltern bzw. Erziehungsberech­tigten sind unabdingbar, um Probleme zu vermeiden, zu lösen und besondere Bedingungen ange­messen zu berücksichtigen. Nur im gemeinsamen Bemühen von Lehrern und Eltern kann Erzie­hungsarbeit erfolgreich sein.

 

Öffnung von Schule

Die Kooperation mit regionalen Unternehmen der Wirtschaft, dem Trägerverband der Städteregion Aachen, sozialen wie kulturellen Einrichtungen und anderen Schulformen ist ein fester Bestandteil des Schullebens. Dazu gehören
u. a. auch Exkursionen ins europäische Ausland. Die Verknüpfung schulischer Arbeit mit außerschulischen Angeboten vermittelt allen Beteiligten den Zusammenhang von Schule und Lebensalltag.

 

Kulturschule

Seit dem 01.02.2012 ist die Luise-Hensel-Realschule Kulturschule. Die verschiedenen Bereiche kultureller Bildungsarbeit fördern eine Vielzahl von Schlüsselkompetenzen wie Kreativität, Organi­sationsvermögen, Team- und Kommunikationsfähigkeit.

Künstlerische Prozesse, Projekte in Schule und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Kul­tur­partnern setzen das Bildungsprinzip der individuellen Förderung sowie der kulturellen und gesell­schaftlichen Teilhabe wirkungsvoll um.

An der Luise-Hensel-Realschule sind die Angebote im Bereich der kulturellen Bildung im Kernun­terricht, im Wahlpflichtbereich, in der Projektwoche der Stufe 8, im offenen Ganztag sowie in stu­fenübergreifenden Kunstprojekten wie z.B. „Kunst am Bau“, „Glaubensbänke treffen Lebens­träume“ verankert. Sie prägen das Selbstverständnis unserer Schule.



1 Zur besseren Lesbarkeit wird im gesamten Text nur die männliche Form genannt, die jedoch die weibliche Form stets mit einschließt.

 

 

1. Unterricht

 

Die Schüler werden während ihrer Schulzeit verstärkt dazu befähigt, Inhalte selbstständig zu er­schließen, Probleme zu bearbeiten und Erarbeitetes zu präsentieren. Um dabei möglichst effektiv und erfolgreich zu arbeiten, stehen der Unterricht und seine vielfältigen Methoden im Zentrum un­serer schulischen Arbeit.

Unterrichtsformen

Frontal-, Gruppen- und individualisierender Unterricht sind die grundlegenden Unterrichtsformen, die alle ihren eigenen Stellenwert in der Unterrichtsgestaltung einnehmen. Entscheidend ist ein ausgewogenes Verhältnis dieser drei Grundformen in jeder Klasse.

Ziel jeden Unterrichts ist letztlich nicht nur die Erlangung von Kompetenzen (Leistungsfähig­keit) in den verschiedenen Fachbereichen, sondern die Bildung der gesamten Persönlichkeit. Be­sonders in der Sekundarstufe I ist deshalb die Ausbildung persönlicher Fähigkeiten und Stärken, von Gemein­schaftssinn, Toleranz und Solidarität für die Heranwachsenden bedeutsam. So legen wir Wert da­rauf, dass die Formen des selbstbestimmten und kooperativen Lernens einen immer größeren Stellenwert erhalten. Lernformen wie Stationenlernen, Wochenplan- und Portfolioarbeit, Fachrefe­rate, Partner- und Gruppenarbeit sowie Kurzvorträge sind Bestandteile vieler Unterrichts­vorhaben.

Der Projektunterricht nimmt in diesem Zusammenhang einen besonderen Stellenwert ein. Projekt­unterricht findet einmal im Schuljahr in jeder Jahrgangsstufe statt. Wir arbeiten an festgelegten Themen, die sich an der Lebenswirklichkeit der Schüler orientieren. Der zeitliche Umfang der ein­zelnen Projekte beträgt drei bis fünf Tage. Für alle Projekte werden außerschulische Partner und Referenten hinzugezogen.

5. Kl.

    Sozialkompetenz und Lernen lernen

Schuljahresanfang

6. Kl.

    Experimentieren,   Forschen, Finden

Frühjahr

7. Kl.

    Grundkurs   Computer: Präsentieren mit

    Open   Office

Frühjahr

8. Kl.

    Freizeitorientierung:   Sport und Kultur in     Aachen

Sommer

9. Kl.

    Berufsorientierung

Herbst

10. Kl.

    Fachreferat   – Recherchieren und Referieren

Winter

 

Kernunterricht und Ergänzungsunterricht

Der Pflichtunterricht besteht den gesetzlichen Vorgaben folgend aus Kern- und Ergänzungsstun­den. Die Kernstunden umfassen den für alle Schüler verbindlichen Unterricht und den von der Schule angebotenen Wahlpflichtunterricht.

Im Wahlpflichtunterricht wird das gewählte Fach ab Klasse 7 bis zum Ende der Sekundarstufe I belegt. Dieses Fach ist viertes Hauptfach, die Schüler können wählen zwischen Französisch, Sozi­alwissenschaften, Biologie, Technik und Musik/Kunst („MuKu“).

Die Ergänzungsstunden dienen der differenzierten Förderung innerhalb des Klassenverbandes oder in kleinen Lerngruppen. In den sechs Schuljahren der Sekundarstufe I erhält jeder Schüler 14 Stunden Ergänzungsunterricht. Dieser sogenannte „EGZ-Unterricht“ gliedert sich an der LHR in zwei Bereiche:

EGZ-F = Förder- und Forderunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik;

EGZ-KB = Unterricht „Kulturelle Bildung“.

Der Förder- und Forderunterricht richtet sich nach dem individuellen Bedarf der Schüler und erfolgt vereinzelt im Klassenverband, sonst in kleinen Gruppen. Zu Beginn der Stufe 5 ermitteln wir mit standardisierten Tests in Rechtschreiben und Lesen den Förderbedarf und bieten dementsprechend spezielle Förderung in „LRS“ und im Lesen an. Gegebenenfalls stellen wir nach der Testung den Kontakt zu außerschulischen Beratungsstellen her. Die schulischen LRS-Fördergruppen sind klein und bestehen i.d.R. bis einschließlich Stufe 7.

Die Zuweisung in die Fördergruppen erfolgt durch die Hauptfachlehrer der Klassen. In der Stufe 10 ordnen sich die Schüler selbstständig einer Forder- oder Fördergruppe zu.

 

Förderkonzepte

Das Forder- und Förderangebot in den schriftlichen Hauptfächern wird ab Stufe 9 durch das Ange­bot des „EGZ-KB-Unterrichts“ ergänzt. Es besteht grundsätzlich ein Wahlangebot aus den Berei­chen Theater, Film, Kunst, Literatur, Sport, Musik, Informatik, Biologie, Chemie, Physik, Technik, Schach, Hauswirtschaft sowie Streitschlichtung und Sanitätsdienst.

 

Ausstattung

Neben den Klassenräumen verfügt die Schule über Fachräume für Informatik, Naturwissenschaf­ten, Musik, Kunst und Technik sowie eine Schulbibliothek. Der Mensa ist eine Lehrküche angeglie­dert.

 

Unterrichtsentwicklung

Unterricht als Kern der schulischen Arbeit muss immer wieder in den Fokus gerückt werden, um sinnhaft, effizient, schülerorientiert und zeitgemäß zu sein.

An der Luise-Hensel-Realschule kooperieren die Fachlehrer der einzelnen Jahrgangsstufen eng mit­einander und stimmen sich zu Beginn eines neuen Schuljahres über Unterrichtsinhalte und –ziele, über die Form von Klassenarbeiten und deren Bewertung ab. Die schulinternen Lehrpläne und die Grundsätze der Leistungsbewertung wurden in den Fachkonferenzen auf Basis der zentralen Vor­gaben erstellt und sind für alle Fachkollegen verbindlich. Diese Absprachen führen zu parallelem Arbeiten und zu weitgehend gleichen Klassenarbeiten in den Jahrgangsstufen.

An der Luise-Hensel-Realschule tauschen sich die Fachlehrer jeder Klasse in Teamsitzungen über den Lernprozess und das Unterrichtsklima aus. Sie beschließen Vorhaben oder Maßnahmen mit dem Ziel, die Unterrichtsqualität unter Berücksichtigung des individuellen und soziokulturellen Hintergrundes jedes einzelnen Schülers zu steigern.

Für guten Unterricht ist es wichtig, eine Kultur der Zusammenarbeit unter den Schülern zu fördern. Neben der Qualifikation und dem Einsatz des Einzelnen sind eine Kultur der Zusammenarbeit unter den Kollegen und die pädagogische Geschlossenheit des Kollegiums grundlegend.

 

Gemeinsames Lernen

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden an der Luise-Hensel-Realschule im gemein­samen Unterricht in den Klassenverband aller Klassen einer Jahrgangsstufe integriert. Dabei wer­den sie zielgleich nach den Richtlinien der Realschule unterrichtet. Eine auf die individuellen Be­dürfnisse der Schüler abgestimmte Förderung wird durch die enge Zusammenarbeit zwischen Klas­sen- und Fachlehrern sowie ins Kollegium eingebundene Sonderpädagogen gewährleistet.

 

 

2. Schulleben

Schulleben – Schule leben – Schule beleben – Schule erleben – Schule belebt

Die Wertschätzung von Bildung und die Identifikation mit der Schule sind Grundlagen einer vielfäl­tigen Lern- und Lehrkultur. Das Schulleben leistet hierzu einen wesentlichen Beitrag. Unterrichtli­che und außerunterrichtliche Aktivitäten beleben unsere Schule. Die sozialen und affektiven Ele­mente tragen zur Entwicklung und Förderung des Gemeinschaftssinnes bei. Sie erzeugen ein angst- und aggressionsfreies Schulklima und wirken sich positiv auf Unterricht und Erziehung aus.

Veranstaltungsuhr1 

 

Die Elemente des Schullebens – dargestellt in der „Veranstaltungsuhr“ – sind zyklisch an ein Schuljahr und an die sechsjährige Schulzeit angelehnt. Die „Ritualisierung“ des Schullebens er­zeugt Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit. Außerdem festigen diese Veranstaltungen in ihrer Außen- und Innenwirkung das Gemeinschaftsgefühl aller Schüler, Eltern und Lehrer.

 

 

 

3. Erziehung und Beratung

Erziehung und Beratung

Die Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern ist uns sehr wichtig, weil nur so Erziehungsarbeit ge­lingen kann. Als Teil des Regelwerkes, das den Schulalltag bestimmt, vermitteln die Pflichten auch Grundlegendes für das soziale Verhalten. Sie sind damit ein Beitrag zur Erziehung, die von Schule und Elternhaus gemeinsam zu leisten ist. Das Beratungsangebot unterstützt die Entscheidungsfin­dung im Entwicklungsprozess der Heranwachsenden und gibt Hilfestellung bei typischen Problem­situationen.

 

Pflichten

Höfliche Umgangsformen/prosoziales Verhalten

  • Begrüßung / Verabschiedung
  • Zuhören / Ausredenlassen
  • gegenseitiger Respekt und Wertschätzung
  • angemessene und gewaltfreie Sprache
  • Bitten / Danken
  • Entschuldigen

 

Hilfsbereitschaft 

  • Wir verhalten uns so, dass keiner seelisch oder körperlich verletzt wird.
  • Wir nehmen Rücksicht aufeinander.
  • Wir schauen nicht weg, wenn etwas passiert.
  • Wir unterstützen einander in der Klasse und auf dem Schulhof.
  • Wir informieren erkrankte Mitschüler über versäumte Unterrichtsin­halte.
  • Wir lösen Konflikte mit Worten.

 

Korrekte Arbeitshaltung

  • pünktliches und regelmäßiges Erscheinen zum Unterricht
  • aktive und disziplinierte Beteiligung am Unterricht
  • regelmäßiges (Mit-)Führen des Schulplaners
  • regelmäßiges Erledigen der Hausaufgaben
  • sauberes und gewissenhaftes Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Nacharbeiten von Versäumtem

 

Wertschätzung von Eigentum und Schulmaterial  

  • pfleglicher Umgang
  • umweltfreundliches Verhalten z. B. durch Mülltrennung, Müllvermei­dung, Energieeinsparung u.a.m.


 

Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern

Zur Erreichung unserer Erziehungsziele sollten Eltern und Lehrer die Gelegenheit zur Kontaktauf­nahme aktiv suchen und anbieten, um

  • Probleme zu vermeiden,
  • entstandene Probleme möglichst zeitnah zu lösen,
  • familiäre und gesundheitliche Bedingungen der Schüler angemessen berücksichti­gen zu können.

Voraussetzungen dieser Zusammenarbeit sind

  • die leichte Erreichbarkeit der Lehrer (durch flexible Sprechzeiten in der Schule so­wie per Telefon),
  • ebenso die leichte Erreichbarkeit (bes. für Notfälle im Laufe des Vormittags) und Gesprächsbereitschaft der Eltern,
  • die regelmäßige Teilnahme an Elternabenden und Elternsprechtagen,
  • der regelmäßige und vertrauensvolle Gedankenaustausch zwischen Eltern und Lehrern,
  • die Bereitschaft der Eltern, die Schule in den Grundlagen ihrer Erziehungs- und Unterrichtsarbeit aktiv zu unterstützen.

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus kann Gefährdungen (z.B. Dro­genmissbrauch, Gewaltbereitschaft, Essstörungen, Mobbing) abwehren.

Die Eltern haben über die gesetzlich geregelte Mitarbeit (Mitwirkungsorgane, also Klassen- und Schulpflegschaften, Schulkonferenz) hinaus an unserer Schule die Möglichkeit, durch ihre Mitglied­schaft im „Verein der Freunde und Förderer und Ehemaligen der Luise-Hensel-Realschule“ das Schulleben mitzuprägen.

Auch die Schulleitung ist für Eltern und Schüler leicht erreichbar. Neben regelmäßigen Informa-tionsbriefen an alle Eltern unterstützt sie die Beratungsarbeit der Klassen- und Beratungslehrer.

Mit der Unterzeichnung eines „Vertrages“ erklären Schulwechsler ihre Bereitschaft, unsere Erzie­hungs- und Leistungsziele zu unterstützen. Mit der Anmeldung ihres Kindes an unserer Schule ak­zeptieren die Eltern unser Schulprogramm und die geltende Hausordnung, das heißt, sie verpflich­ten sich zur aktiven Umsetzung.

 

Beratung

Aufgrund unserer Verantwortung für die erfolgreiche Persönlichkeitsentwicklung und Ausbildung unserer Schüler leisten wir in folgenden Bereichen Beratungsarbeit:

  • Schullaufbahn
  • Lernschwierigkeiten
  • familiäre Konflikte
  • Berufswahl
  • Konfliktbewältigung
  • Suchtvorbeugung

In Zusammenarbeit mit den Eltern nehmen wir dazu auch Kontakt mit entsprechenden Beratungs­stellen auf.

Schullaufbahn

Während der Erprobungsstufe (5./6. Kl.) findet eine regelmäßige Beratung bei Erziehungsschwie­rigkeiten, Lernschwierigkeiten und Schullaufbahnentscheidungen statt. Bei der Wahl des Neigungs­schwerpunktes (Differenzierung) ab Kl. 7 steht der zuständige Fachlehrer zur Verfügung und berät die Schüler. Die Beratung in der Erprobungsstufe wird durch die Klassenlehrer wahrgenommen.

Lernschwierigkeiten

In den 5., 6., 9. und 10. Klassen werden Schüler mit Lernschwierigkeiten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch im Ergänzungsunterricht gezielt gefördert. Ein besonderer Stellenwert kommt der Förderung bei Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS) zu.

Familiäre Konflikte

Manchmal stehen familiäre Konflikte schulischen Lernerfolgen im Wege. Auch hier helfen und un­terstützen wir die Schüler, die sich aufgrund häus­licher Stresssituationen schlecht auf das Lernen konzentrieren können. Nicht nur die Klassen- und Fachlehrer stehen Jugendlichen in diesen schwierigen Situationen zur Seite. Kompetente Unterstützung und kon­krete Gesprächs- und Hilfs­angebote gibt es durch den Schulsozialarbeiter und die Schulseelsorgerin. In ihren Sprechstunden stehen sie den Schü­lern für Beratung zur Verfügung, sind aber für die Lehrer ebenfalls ständig ansprechbar.

Berufswahl

Um die Berufswahlorientierung unserer Schüler/-innen zu unterstützen, bieten wir ihnen ein viel­seitiges Angebot in den Jahrgangsstufen 7 – 10 an.

 

Jahrgangsstufe 7

  • Girls´Day/Boys´Day
  • Rollenwechseltag
  • Computerschulung

 

Jahrgangsstufe 8

  • Kein Abschluss ohne Anschluss“

1.Potentialanalyse

2.Berufsfelderkundung

3.Individuelle Rückgabegespräche/Zielvereinbarungsge-spräche

4.Portfolio/Berufswahlpass

  • Schnupperkurs Technik (Philips Technologie GmbH)
  • Betriebsbesichtigung (Galeria Kaufhof)

 

Jahrgangsstufe 9

  • LHR - BIZ/Schwarzes Brett
  • LHR - Berufsmesse
  • Projektwoche 9. Klasse – Berufswahlorientierung

1.Betriebsbesichtigungen

2.Probeunterricht in den Berufskollegs

3.Einstellungstest Sparkasse

4.Bewerbertraining AOK

5.Computer Bewerbungstraining Sparkasse

6.Präsentationstraining in der Schule

  • Einstellungstest - Training
  • Schülerbetriebspraktikum
  • Berufsmesse Zukunft - Ausbildung - Beruf
  • Berufsberatung
  • MITH – Mädchen in Technik und Handwerk
  • MINT – Projekte
  • Bewerbertraining
  • Informationsmagazin/Lehrstellenatlas

 

Jahrgangsstufe 10

  • Informationsveranstaltungen der Berufskollegs der Städteregion Aachen
  • Berufsberatung
  • Assessment Center BEK
  • Bewerber – Praktikum
  • Kooperationsveranstaltungen mit dem Rhein–Maas–Gymnasium
  • Schullaufbahn- u. Berufsberatung
  • Informationsmagazine
  • Schüler Online – Die zentrale Internetanmeldung

 

Konfliktbewältigung

Die Konfliktbewältigung ist Aufgabe aller Lehrer, Schüler und Eltern, ins­besondere aber der Klas­senlehrer. Die Klassenlehrer und Vertrauenslehrer stehen den Schülern in Konfliktsituationen zur Verfügung. Der Schulsozialarbeiter und die Schulseelsorgerin unterstützen sie in ihrer Arbeit.

Regelmäßig werden Schüler innerhalb des Ergänzungsunterrichts Kulturelle Bildung zu Streit­schlichtern ausgebildet. Insbesondere in den Fächern Deutsch, Religion, Politik und Sozialwissen­schaften werden Strategien zur Konfliktvermeidung und –bewältigung erarbeitet und eingeübt.

 

Suchtvorbeugung

Die Drogenberatungslehrer unserer Schule arbeiten nach dem Konzept der Vorbeugung. Die Prä­misse der Vorbeugung lautet, Kinder stark zu machen, zu sozialer Kompetenz anzuleiten bzw. zu befähigen, in Konfliktsituationen konstruktiv zu reagieren. Ziel ist es, diese Verhaltensweisen in allen Fächern einzuüben, vor allem im Religionsunterricht/Praktische Philosophie, weil dieses Kon­zept vielen seiner Inhalte und Zielsetzungen entspricht.

 

Klasse 5 und 6

Wir nehmen wir am Projekt „Be smart – don´t start“ teil.

„Kinder stark machen“ – Hier lernen die Schüler sich besser kennen und denken über ihre Rollen in verschiedenen Gruppen nach. Sie werden zu mutigem Verhalten bei Entscheidungsfragen und Nie­derlagen angeleitet.

 

Klasse 7 – Sucht und Süchte (Schwerpunkt Alkohol)

Dieses Thema wird von den Drogenberatungslehrern in geschlossenen spezifischen Gruppen durchgeführt.

 

Klasse 8 und 9 – Legale/illegale Drogen und Süchte (Schwerpunkt Nikotin und Cannabis)

Es hat sich als hilfreich erwiesen, in dieser Phase der Prävention Hilfe von externen Experten hin­zuzuziehen, z.B. Mitarbeiter der Polizei oder einer Beratungsstelle wie der „Suchthilfe-Aachen“.

 

Klasse 10 – Essverhalten und Essstörungen

Im Rahmen des Biologie- und Religionsunterrichts werden gesundes Essverhalten aufgezeigt sowie verschiedene Formen von Essstörungen bearbeitet.

Jahrgangsstufenübergreifend wird eine Informationsveranstaltung zum Thema Medienkompetenz angeboten.

 

Beratungsstellen

Wir arbeiten mit Beratungsstellen vieler Bereiche zusammen (Auswahl)

  • Jugendamt
  • Erziehungsberatungsstellen
  • Schulpsychologischer Dienst
  • Kinderschutzbund
  • Pro Familia
  • Suchthilfe Aachen
  • LRS-Beratungsstellen
  • Arbeitsagentur Aachen
  • Polizei Aachen

 

Verkehrserziehung

Das Ziel, unsere Schülerinnen und Schüler zu fähigen, selbstständigen sowie verantwortungsbe­wussten Verkehrsteilnehmern zu erziehen, liegt uns sehr am Herzen.

Deshalb wird dieses Themenfeld in allen Jahrgangsstufen altersgemäß von unterschiedlichen Fä­chern im Unterricht bearbeitet.

Wir fördern die Fähigkeit zum „sicheren Schulweg“ durch Motivation zum Fahrradfahren, zum zu Fuß gehen oder Busfahren. Für „Elterntaxen“ haben wir zwei Elternhaltestellen in der Nähe einge­richtet.

Darüber hinaus werden die 5.und 6. Klassen in Zusammenarbeit mit der Polizei in den Bereichen „Sicheres Busfahren“ bzw. „Sicheres Fahrradfahren“ trainiert.

Unsere 10. Klassen nehmen am polizeilich unterstützten Projekt „Crash-Kurs“ teil, in dem sie auf methodisch einzigartige Weise zum verantwortungsvollen Autofahren angeregt werden.

 

 

4. Öffnung von Schule

Die Öffnung der Luise-Hensel-Realschule wird seit Jahren in vielfacher Hinsicht erfolgreich prakti­ziert. Sie erweitert den Erfahrungshorizont unserer Schüler und bereichert das pädagogische Kon­zept.

Darstellung von Schule

Wir ermöglichen allen Interessierten Einblick in unsere pädagogische Arbeit und präsentieren die Ergebnisse z.B. am Tag der offenen Tür, durch Auftritte der Schulband, beim traditionellen Schul­lauf oder in zahlreichen fachgebundenen oder fächerübergreifenden Projekten (z.B. Kunstprojekten im Rahmen der Konzeption als Kulturschule) sowie auf unserer Homepage www.luise-hensel-real­schule.de

 

Lernen und Handeln vor Ort

Die pädagogische und fachliche Erziehungsarbeit wird durch die Zusammenarbeit mit Institutionen, Organisationen, Beratungsstellen – wie z.B. RWTH Aachen, FH Jülich, STAWAG Aachen, Feuerwehr der Stadt Aachen, Land- und Amtsgericht Aachen, Suchthilfe Aachen, Aids Hilfe Aachen –, dem Theater Aachen und Museen der Stadt Aachen ergänzt.

Soziales Engagement und interkulturelles Verantwortungsbewusstsein werden durch die Beteili­gung an Umweltaktionen und der Unterstützung der „Hazienda Arche Noah“, Aachen und dem „Malabon - Projekt“ (Hilfe für die Philippinen) gefördert.

Unsere Schüler nehmen regelmäßig an bewährten regionalen und überregionalen Wettbewerben und deren Testphasen (z.B. Bundeszentrale für politische Bildung) teil.

Zukunftsorientierten Maßnahmen, wie z.B. dem Betriebspraktikum und verschiedenen Betriebser­kundungen, messen wir im Hinblick auf die berufliche Entwicklung unserer Schüler besondere Be­deutung bei.

In diesem Zusammenhang arbeiten wir seit mehreren Jahren erfolgreich mit unseren Kooperati­onspartnern – der Galeria Kaufhof AG, der Philips Technologie GmbH und dem Marienhospital – zusammen. Die Kooperationsprogramme werden jährlich bedarfsgerecht überarbeitet und mit dem pädagogischen Konzept der Schule verknüpft.

 

Integration außerschulischer Experten in den Unterricht

Um die pädagogische Arbeit der Schule zusätzlich zu bereichern, kooperieren wir mit fachkundigen Eltern, Referenten verschiedener Institutionen und Beratungsstellen (Polizei, Bundeswehr, Agentur für Arbeit, Industrie- und Handelskammer, Kooperationspartner…). Wir bieten damit eine Möglich­keit, unseren Schülern neben dem alltäglichen didaktischen und methodischen Unterrichtskonzept Beispiele aufzuzeigen, wie man den persönlichen Erfahrungshorizont erweitern kann.

 

Offener Ganztag

Die veränderte gesellschaftliche Bedeutung der Schule erfordert ihre Öffnung im Sinne des „Offe­nen Ganztags“. In Zusammenarbeit mit anderen Bildungseinrichtungen, z.B. der Bleiberger Fabrik (Akademie für Weiterbildung), und Schulen organisieren wir Fördermaßnahmen und Veranstaltun­gen mit künstlerischen, sportlichen, musikalischen und freizeitorientierten Inhalten. Die Betreuung von Hausaufgaben sowie das Angebot einer warmen Mahlzeit sind außerdem Bestandteile dieses Kon­zeptes.

 

 Austausch und Partnerschaft

Im Zuge der Entwicklung zu einer multikulturellen Gesellschaft möchte unsere Schule im Unterricht einerseits und in außerunterrichtlichen Projekten andererseits Interesse, Offenheit und Toleranz der Schüler für andere Nationalitäten und Kulturen fördern.

Zurzeit nehmen interessierte Schüler an Exkursionen nach London und Reims als Partnerstadt von Aachen teil.

Im Rahmen des Englischunterrichtes nehmen die Schüler am „eTwinning – Projekt“ teil. Dieses EU Internet-Projekt fördert die Kontakte mit Schülern aus dem europäischen Ausland.

Wir sind weiterhin bestrebt, Austauschprogramme mit Partnerschulen in England und Frankreich zu installieren.

 

 

5. Kulturschule

Die Luise-Hensel-Realschule ist Kulturschule.

Was heißt „Kulturschule“?

Als Kulturschule haben wir uns zum Ziel gesetzt, unseren Schülern eine Teilnahme an allen Berei­chen der kulturellen Bildung zu ermöglichen.

Kultur ist Teil unserer Lebenswelt, überall präsent, vielgestaltig und verfügbar, oft aber auch nur unbewusst wahrgenommen und verarbeitet. Hier leisten die Bereiche Kunst, Literatur, Theater, Musik und Medien die Aufgabe, Heranwachsende zu befähigen, ihre künstlerisch-ästhetische Iden­tität zu finden, ihr kreatives Gestaltungspotential zu entfalten und kulturelle Orientierung zu er­langen. Schüler und Schülerinnen entdecken sich in künstlerisch-musischen Prozessen als aktiv, selbstwirksam und kompetent, schulen ihre Wahrnehmungs-, Kooperations- und Kommunikati­onsfähigkeiten. Damit leistet eine bewusste und ausgeprägte kulturelle Bildung in Schule einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu einer Schule als ein Haus des ganzheitlichen Lernens auf dem Weg des Kindes zu einer selbst-bewussten und selbst-tätigen, an Politik und Gesellschaft der akti­ven Teilhabe fähigen Persönlichkeit.

Kulturschule Luise-Hensel-Realschule

An der Luise-Hensel-Realschule finden die Bereiche Theater, Literatur, Musik, Kunst und Medien besondere Aufmerksamkeit. Es gibt unterrichtliche Schwerpunkte und Wahlmöglichkeiten an ver­schiedenen Stationen der Schullaufbahn, daneben außerunterrichtliche Projekte.

Kulturschule sein bedeutet ebenfalls, in der kulturellen Schulentwicklung professionell begleitet und unterstützt zu werden. Kooperationspartner der Luise-Hensel-Realschule sind die „Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW“, Schulentwicklungsbegleiter der Städteregion Aachen, die Jugendkunstschule Carolus Magnus / Bleiberger Fabrik, das Theater Aachen sowie Aachener Künstler.

Ein Schüler der Luise-Hensel-Realschule kann diese kulturelle Schulbiografie durchleben:

5. Schuljahr

  • Theaterworkshop und Besuch der Kinderstückvorstellung des Theaters Aachen
  • Teilnahme an mindestens einer kreativen Werkstatt im Rahmen des offenen Ganztags
  • Mitglied in der Chor-AG

6. Schuljahr

  • Besuch der Kindervorstellung des Theaters Aachen – alternativ ein anderes Stück oder ein anderes Theater
  • Teilnahme an mindestens einer kreativen Werkstatt im Rahmen des offenen Ganztags
  • Mitglied in der Chor-AG
  • Vorlesewettbewerb der Schulen im Dezember

7. Schuljahr

  • Theaterbesuch (Jugendstück oder Musiktheater) im Theater Aachen oder einem an­deren Theater
  • Teilnahme an mindestens einer kreativen Werkstatt im Rahmen des offenen Ganztags
  • Wahl des Faches „Musik und Kunst“ („Muku“) als viertes Hauptfach und damit Teilnahme an außerschulischen Kunstprojekten

8. Schuljahr

  • Workshop und Theaterbesuch im Theater Aachen
  • Teilnahme an je einem zweitägigen Kultur- und Sportworkshop im Rahmen der Projektwoche 8

9. Schuljahr

  • Workshop und Theaterbesuch im Theater Aachen
  • Wahl eines EGZ-Kurses KB „Kulturelle Bildung“ (zweistündig)

10. Schuljahr

  • Workshop und Theaterbesuch im Theater Aachen
  • Wahl eines EGZ-Kurses KB „Kulturelle Bildung“ (zweistündig)
  • Tanzworkshop „Standard“ in Kooperation mit dem Tanzsportclub Grün-Weiß Aachen
  • Thementag im „Haus der Geschichte“ in Bonn

Neben diesen im Unterricht und offenen Ganztag verankerten Angeboten finden sich folgende au­ßerunterrichtliche Projekte und Wahlmöglichkeiten:

Im Zyklus „Schulleben“

  • Gestaltung der Weihnachtsfeier der 5. Klassen
  • Gestaltung der Karnevalssitzung am Fettdonnerstag durch einen Beitrag aus je­der Klasse
  • Vorleseprojekte am bundesweiten Vorlesetag im Dezember
  • Museumsprojekte im Rahmen des Kunstunterrichts
  • Gestaltung der Abschlussfeier der 10. Klassen

Jahrgangsübergreifende Projekte (Auswahl)

  • „Kunst am Bau“ 2012 – Bau und Gestaltung von Raumteilern für die Aula
  • „Kunst am Bau“ 2013 – Gestaltung einer Außenwand, des Schuleingangs und des Foyers
  • „Kunst am Bau“ 2014 – Gestaltung einer Außenwand und der neuen Schul­mensa
  • „Glaubensbänke treffen Lebensträume“ 2014 – Gestaltung von ehemaligen Kir­chenbänken für den Innen- und Außenbereich
  • „Weißer Elefant“ 2014 – Rap-Projekt mit Klanginstallation zum Karlsjahr

Die jahrgangsübergreifenden und außerunterrichtlichen Kunst- und Werkprojekte finden in jedem Schuljahr statt, sind eng mit dem Schul-Lebens-Raum verbunden und setzen ästhetische Akzente. Sie entstehen in enger Zusammenarbeit mit bzw. unter Leitung von Aachener Künstlern.

 

 

Arbeitsplan Umsetzung und Weiterentwicklung

Arbeitsplan zur Umsetzung

Seit Beginn des Entstehens unseres Schulprogramms bis heute hat die Schulgemeinschaft zwei Wechsel der Schulleitung erfahren. Dass dies keine Brüche, sondern Kontinuität ohne Stillstand bedeutete, ist sicher u.a. auch unserem Schulprogramm zu verdanken. Die von uns fixierte ri­tuelle „Jahresuhr“, mit der wir unsere Verlässlichkeit und Nachhaltig­keit betont haben, wird durch den jährlich verfassten Terminkalender für Lehrer/-innen und Eltern wie Schüler/-innen aktualisiert. Dieser Ter­minkalender ist allen Beteiligten tagesaktuell auf der Homepage zugäng­lich.

Zugleich sind für alle Bausteine des Schulprogramms verantwortliche An­sprechpartner/-innen benannt, deren Aufgabe es ist, sich um die Termi­nierung und Umsetzung der einzelnen Aktivität zu kümmern. Sie geben den jährlichen Anschub und sorgen vorab durch Absprachen mit der Schulleitung und den beteiligten Kollegen für die Terminierung und Auf­nahme in den Jahresterminkalender; die eigentliche Durchführung liegt dann in den Händen vieler Kolleginnen und Kollegen.

Unterrichtliche sowie außerunterrichtliche Aktivitäten (z. B. Planung der beiden Schulgottesdienste oder die Durchführung des Schullaufes, des Schüleraustausches) sind somit nicht alleine abhängig vom Engagement der jeweils in den betroffenen Jahrgangsstufen unterrichtenden Lehrer. Alle Bausteine sind als Teil unseres Schullebens festgelegt und dauerhaft in einer Liste der Zuständigkeiten verankert. Diese Liste hängt für alle zu­gänglich im Lehrerzimmer aus, was zusätzlich für Transparenz und Ver­lässlichkeit sorgt.



 

 

 

Projekt/Vorhaben

Jgst.

Verantwortliche

     

Unterricht

Fächerübergreifende Stufenprojekte in den   Jahrgangsstufen – „Projektwochen“

„Lernen lernen – Soziales Lernen“

5

Herr Höbig, Frau Cüppers, Frau Goe­bel, Frau Gulde, Frau Wehrsig-Haak, Herr   Schulpin

Experimentieren, Forschen, Finden

6

Frau Haines, Frau Aletsee, Frau Frey, Herr Fuß, Frau Güldenpfennig, Frau Kudela,   Frau Langenberg, Frau Löhn­dorf, Herr Steger, Herr Trampe, Frau Weingarten

Grundkurs Computer

7

Frau Schnur, Herr Bauch, Frau Beller, Frau Bruckschen, Frau Hötte, Herr Reimann,   Herr Werel

Freizeitorientierung – Kultur und Sport

8

Frau Haines, Frau Benninger, Herr Bergmann, Herr Bloch, Frau Böker, Herr Bronger,   Frau Schuster, Frau Ex, Frau Golestaneh, Herr Grouls, Frau Stroman, Frau Tümpel-Eltahir

Bewerbungstraining

9

Frau Schnur, Herr Grotenrath, Frau Jonas-Claßen, Frau Schaefer

Fachreferat – Recher­chieren und Refe­rieren

10

Herr Höbig, Frau Arnold, Frau Vock­rodt

   

 

Steuergruppe „Inklusion“

5/6

Frau Haines, Frau Fondermann, Herr Schulpin

     

Schulleben

Adventsfeier der Unterstufe

5

Herr Bauch, Herr Bergmann

Begrüßungs- und Abschlussgottes­dienst

5 und 10

Herr Bloch und Religionslehrer/-innen aller Klassen 6 bzw. Klassen 10   mit Frau Dallmanns

Berufsorientierung

 

Frau Schnur, Frau Schaefer, Herr Werel

Betriebspraktikum

9

Frau Schnur und alle Lehrer/-innen der Klassen 9

Ehemaligentreffen

 

Herr Bauch und Förderverein

Entlassfeier

9/10

Klassenlehrer/-innen der Klassen 9 und 10

Exkursion nach Reims

9

Frau Cüppers, Frau Benninger

Exkursion nach London

9

Frau Schnur und Englischlehrer/-innen der Klassen 9

Girls‘ & Boys‘ Day

7-10

Frau Langenberg, Frau Jansen-Merx, Frau Wehrsig-Haak

Karnevalsitzungen

alle

Herr Bloch

Klassenfahrten

6/8/10

Klassenlehrer/-innen der Klassen 6, 8 und 10

Mitwirkung (Schulpflegschaft, Schul­konferenz)

 

Herr Höbig

SV-Seminar

 

Frau Böker, Herr Bronger

Tag der offenen Tür

alle

Frau Schnur

Sanitätsdienst

 

Frau Frey

Schülerdisco „Day-Before-Fete“

alle

Frau Böker, Herr Bronger

Schülerversammlungen

alle

Herr Höbig, Frau Böker, Herr Bronger

Schulbibliothek

 

Frau Vockrodt

Schullauf

alle

Frau Beller und Fachschaft Sport

Theaterbesuche (jährlich)

alle

Deutschlehrer/-innen

Willkommensfeier für die Neulinge

5

Klassenlehrer/-innen der Klassen 6

     

Erziehung und Beratung

Crash-Kurs

10

Frau Ex

Fair-Play-Team

 

Herr Schulpin

Konfliktbewältigung/Streitschlichtung

 

Frau Cüppers, Frau Wehrsig-Haak

LRS-Beratung und –angebote

 

Frau Wehrsig-Haak

Mobilitätserziehung

5/6

Frau Ex

Schullaufbahnberatung

 

Herr Höbig, Frau Schnur, Frau Haines

Suchtvorbeugung

 

Herr Fuß, Frau Wehrsig-Haak

   

Öffnung von Schule

Darstellung von Schule - Homepage

 

Herr Höbig, Frau Beller, Frau Frey

Lernen und Handeln vor Ort – Koopera­tionspartner Philips, Marienhospital,   Kaufhof, Rhein-Maas-Gymnasium

7-10

Frau Schnur, Herr Fuß, Frau Haines, Frau Langenberg, Frau Schaefer,   Herr Trampe

Offener Ganztag

5-7

Frau Haines

Theater Aachen

alle

Frau Haines

     

Schulentwicklung

Steuergruppe „Arbeitsschutz und Si­cherheit“

 

Herr Höbig, Frau Löhndorf, Herr Grotenrath, Herr Gruhn (Hausmeister)

Steuergruppe „Fortbildung“

 

Frau Haines, Frau Böker, Frau Vock­rodt, Frau Weingarten

Steuergruppe „Ganztag“

 

Frau Schnur, Frau Beller, Frau Cüp­pers, Frau Ex, Herr Fuß, Frau Schae­fer, Frau   Vockrodt, Frau Weingarten, Herr Werel

     

Kulturschule

Steuergruppe „Kultur“

 

Frau Haines, Herr Bergmann, Herr Bronger, Frau Tümpel-Eltahir

     

Koordinierende/federführende Ansprechpartner sind kursiv dargestellt.

 

Arbeitsplan zur Weiterentwicklung

Vor ca. 15 Jahren hat sich die Schulgemeinschaft der Luise-Hensel-Real­schule auf den Weg gemacht, unsere Grundlagen des Lehrens, Lernens und Erziehens kritisch zu analysieren und schließlich schriftlich in einem sogenannten „Schulprogramm“ erstmalig zu fixieren.

Bis zum Erscheinen der ersten schriftlichen Evaluation im Jahre 2005 ha­ben alle Lehrer/-innen, die Schulleitung, viele Eltern und Schüler/-innen in verschiedenen Gremien lange und intensiv sowohl die Stärken als auch die Schwächen und die jeweils daraus resultierenden Ziele und Inhalte unse­rer gelebten Schulgemeinschaft diskutiert, sprachlich festgelegt und schließlich durch ihre Unterschrift besiegelt.

Diese evaluierte „Grundfassung“ dient seitdem nicht nur allen neu hinzu­kommenden Kollegen, sondern auch allen in diese Schule hineinkommen­den Eltern und deren Kindern als Information über die Gemeinschaft, de­ren Teil sie werden, und als Auftrag, diese Gemeinschaft auf dieser Grundlage täglich mitzuprägen und fortzuführen.

Schulprogrammarbeit erfordert eine stete begleitende Evaluation, um Ziel­setzungen, Angebote und die Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen zu überprüfen. Dabei bietet Evaluation die Möglichkeit, Selbstreflexions­prozesse in Gang zu setzen und eine Feedbackkultur aufzubauen bzw. zu intensivieren. Auf dieser Grundlage kann pädagogisches und organisatori­sches Handeln der Schule allen Beteiligten transparent gemacht werden, auch im Sinne der Rechenschaftslegung. Dabei fordert Evaluation Selbst­kritik und verhindert somit die „Konstruktion“ von Fassadenprogrammen. Somit umreißt die Korrelation von „Erhalt des Beschlossenen“ und „Verän­derung durch Aktualisierung“ den Begriff „Evaluation“.

Daraus ergibt sich auf der einen Seite, dass Inhalte nicht durch Einzelne grundlegend geändert oder gestrichen werden können, auf der anderen Seite die Verpflichtung zur Veränderung, wenn Gremien erkennen, dass bestimmte Aspekte nicht mehr in unsere Schulwirklichkeit passen bzw. völlig neue hinzukommen müssen.

Diese Vorstellung von „Weiterentwicklung des Schulprogramms“ wurde schon im Schlusswort der Fassung von 2005 betont. Eine ständige Anpas­sung an die veränderten Gegebenheiten und die zu erwartenden Heraus­forderungen war und bleibt Grundlage unseres Verständnisses von Schul­programmarbeit. Als Beispiel dieser Anpassung an veränderte Gegeben­heiten ist hier v.a. unsere Homepage zu nennen, die es 2005 gar nicht gab. Seit der Neugestaltung im Jahre 2011 bietet sie die Möglichkeit, ta­gesaktuelle Informationen für die Schulgemeinschaft wie gleichermaßen für außenstehend Interessierte zu verbreiten bzw. auf leichtem Wege zu erhalten.

„Überprüfung“ und ein kritischer Blick auf notwendige Veränderungen ge­schehen dabei nicht nur durch die Schulleitung, sondern ebenso durch die Fachkonferenzen und deren schulinterne Kernlehrpläne wie auch durch Schüler- und Elterngremien.

So ist z. B. jede/r Lehrer/-in Planungsmitglied in einer der jährlich statt­findenden sechs Projektwochen. Indem die positiven wie negativen Er­fahrungen des Vorjahres in die nächste Planung mit einbezogen werden, bleibt keine Projektplanung statisch, sondern wird jährlich evaluiert.

Dies kann im Extremfall sogar so weit gehen, dass eine elementare Ver­änderung stattfindet, wie es z. B. bei der Projektwoche 10, Thema „Fach­arbeit“, in den letzten Jahren der Fall war. Die Kritik vieler Beteiligter (das Niveau und Umfang des geforderten Aufgabenformates betreffend) führte – über einen langen Zeitraum – zur Befragung aller Beteiligten in den Mitwirkungsgremien und zur Bildung einer Arbeitsgruppe, die alternative Vorschläge entwarf und diese den Gremien vorstellte. So entstand die neue Projektwoche 10 „Fachreferat – Recherchieren und Referieren“, die seit dem Schuljahr 2013-14 in die Praxis umgesetzt werden konnte.

Ein anderes, diese „Korrelation“ erklärendes Beispiel ist der neu hinzu ge­kommene Aspekt unserer Schule als besiegelte „Kulturschule“.

Diesen Titel, den wir erst seit 2012 tragen, mit Leben zu füllen, heißt für uns, Ziele und nicht willkürlich änderbare Inhalte zu umreißen, festzulegen und zu praktizieren. Jedem Mitglied der Schulgemeinschaft ist klar, dass es sich auch in diesem Fall um eine Evaluation unseres Schulprogramms handelt, das nur aus Kostengründen nicht ständig in der gedruckten Form aktualisiert wird. Stattdessen bietet unsere ständig aktualisierte Home­page jedem Interessierten die Möglichkeit, sich über beschlossene Ände­rungen und Anpassungen des Schulprogrammes zu informieren Somit fungiert unsere Homepage auch als „lebendiges Schulprogramm“.

Das Schulprogramm soll in Zukunft alle fünf Jahre – also das nächste Mal im Schuljahr 2018/19 – schriftlich evaluiert werden. So kann bei jeder fol­genden schriftlichen Fixierung noch auf Erfahrungen von Eltern und Schü­lern zurückgegriffen werden, die an der vorhergehenden Neufassung be­reits mitgewirkt haben.

Auch zukünftig wollen wir das Schulprogramm im erprobten gestuften Verfahren evaluieren Geplant ist, dass zuerst die Lehrer/-innen das Schul­programm evaluieren. Anschließend werden die Gedanken und Meinungen der Eltern und Schüler/-innen thematisiert und in die Neufassung mit auf­genommen, wobei in diesem zweiten Schritt ein intensiver Austausch mit den Lehrer/-innen erfolgen soll. Abschließend wird von einer Arbeits­gruppe, in der alle Mitwirkungsgremien der Schule vertreten sind, eine gemeinsame Endfassung erstellt und dann allen Mitwirkungsgremien zur Zustimmung vorgelegt. Dieses gestufte Verfahren sichert eine möglichst hohe und breite Beteiligung aller und eine personenunabhängige Kontinu­ität. Langfristig vorbereitet und leichter realisierbar wird das ganze Ver­fahren durch eine immer wiederkehrende Thematisierung von Inhalten und Neuerungen des Schulprogramms in allen Mitwirkungsgremien als verpflichtender Tagesordnungspunkt.

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